Studie: Cannabis Gegen Demenz Möglich Wirksam

Unabhängig davon, wie alt oder jung wir sind, liegt es in der menschlichen Natur, gelegentlich Dinge zu vergessen. Bestimmte Veränderungen im Gedächtnis sind völlig normal, wenn wir älter werden. Leider wird der demenzbezogene Gedächtnisverlust im Laufe der Jahre für viele zur eindringlichen Realität.

Doch es ist nicht nur Untergang und Finsternis! Forscher der Universität Bonn deuten inzwischen darauf hin, dass eine tägliche Dosis THC in der Lage ist, die neuronalen Verbindungen im Gehirn zu stärken, die die Auswirkungen des Alterns umkehren könnten.



Studie Der Universität Bonn

In einer aktuellen Studie entdeckten die teilnehmenden Forscher, dass THC eine tiefgreifende und robuste Wirkung auf das Gehirn hat. Nach vier Wochen gab es eine sichtbare Veränderung bei den Mäusen, an denen sie getestet wurden, mit der Wiederherstellung von Lernen und Gedächtnis. Die Studie zeigte, dass THC die Gehirnfunktion bei älteren Menschen über das Endocannabinoid-System verbessern könnte.

Professor Andreas Zimmer von der Universität Bonn veröffentlichte kurz nach der Studie eine Erklärung, in der er erklärte, dass mit zunehmendem Alter die Menge der natürlich im Gehirn produzierten Cannabinoide abnimmt. Genau das ist es, was das Gehirn bei älteren Menschen noch schneller altern lässt. Und während Untersuchungen über die Auswirkungen von Cannabis auf junge Erwachsene durchgeführt wurden, die zeigen, dass THC einen Rückgang der kognitiven Funktion verursacht hat, ist nicht viel über die Auswirkungen auf ältere Menschen bekannt.

HIER geht es zur Studie, welche aber Geld kostet, um sie zu lesen!

Mehr Forschung Ist Nötig

Dies war die treibende Kraft hinter Zimmer’s Studie über die Auswirkungen von THC auf das Gehirn älterer Mäuse. Nach vier Wochen, in denen die Mäuse in verschiedenen Abständen THC erhielten, testete das Forschungsteam die kognitiven Fähigkeiten der Mäuse. Aufgaben wie das Erkennen von Mitmäusen und das Durchfinden von Labyrinthen mussten sie erfüllen. Die Ergebnisse zeigten, dass die älteren Mäuse, denen die gleiche Menge an THC verabreicht wurde wie ihre jüngeren Kollegen, ebenso gut funktionierten. Aber wenn sie ein Placebo erhielten, zeigten sie Gedächtnisverlust und beeinträchtigten die Lernfähigkeiten. In der Sprache des Laien: Wenn die Mäuse keine funktionellen Rezeptoren für THC hatten, alterte das Gehirn viel schneller.

Weitere Studien zeigten auch, dass THC das Gedächtnis bei älteren Mäusen stärkt. Was wiederum bedeutet, dass Cannabis eine praktikable Option zur Behandlung von Demenz sein könnte.

Professor Zimmer und sein Team planen, weitere Humanstudien durchzuführen, um festzustellen, ob ältere Menschen von kleinen Dosen THC positiv profitieren können. Es sind noch viele Tests notwendig um behaupten zu können, dass Cannabis bei Demenz ein hilfreiches Mittel ist.

THC (Tetrahydrocannabinol)


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