Studie rechnet mit Steuermehreinnahmen von 4.7 Milliarden durch Cannabis-Legalisierung

Die angekündigte Legalisierung von Cannabis könnte Deutschland jährliche Steuereinnahmen und Kosteneinsparungen von etwa 4,7 Milliarden Euro bringen und 27’000 neue Arbeitsplätze schaffen, so eine Studie vom Dienstag.

Die vom Deutschen Hanfverband in Auftrag gegebene Studie des Instituts für Wettbewerbsökonomie (DICE) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ergab, dass die Legalisierung von Cannabis zu zusätzlichen Steuereinnahmen von rund 3,4 Milliarden Euro pro Jahr führen könnte.

Gleichzeitig könnte sie zu Kosteneinsparungen bei Polizei und Justiz in Höhe von 1,3 Milliarden Euro pro Jahr führen und Zehntausende von Arbeitsplätzen in der Cannabiswirtschaft schaffen.

Die Legalisierung von Cannabis in Deutschland würde einem boomenden europäischen Markt Auftrieb geben, der laut dem European Cannabis Report des Forschungsunternehmens Prohibition Partners bis zum Jahr 2025 einen Jahresumsatz von mehr als 3 Milliarden Euro erzielen dürfte – gegenüber etwa 400 Millionen Euro in diesem Jahr.

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